Breslau 1945 - Die Festung
Verfasst: 25.04.2026, 12:39
Der Zweite Weltkrieg dauerte vom 1. September 1939 bis zum 8. Mai 1945 in Europa und am 2. September 1945 weltweit.
Der Kampf um Breslau wurde „Die Schlacht um Breslau“ genannt und begann am 15. Februar 1945 und endete am 6. Mai mit einer Teilkapitulation.
Allerdings begannen die Aktivitäten der Wehrmacht bereits am 23. Januar 1945, als die Sowjetarmee, genannt Rote Armee, 80 Kilometer südöstlich von Breslau bei Oppeln Brückenköpfe errichtete.
Die deutsche Wehrmacht wollte in der Schlussphase des Krieges eine ausschlaggebende Verteidigungslinie an dem Fluss Oder einrichten.
Breslau wurde zur Festung ernannt, obwohl die Voraussetzungen dafür fehlten. Zu den ungefähr 24.000 Mann, die zur Verteidigung bereit standen, gehörten der Volkssturm, Spezialisten der Rüstungsbetriebe, Wehrfähige aus verschiedenen Organisationen, Fronturlauber und die Waffen-SS. Fünfzehnjährige Hitlerjungen und sechzigjährige Männer wurden zum Volkssturm eingezogen.
Die Wehrmacht verwandelte die Stadt in eine Festung. Sämtliche Oderbrücken wurden mit Dynamit bepackt und so zur Sprengung vorbereitet. An vielen Straßenkreuzungen wurden Panzersperren gebaut. Wie unsinnig diese Bauten waren, lässt sich am besten an dem sog. Rollfeld zeigen. Schon seit langem war es den einfliegenden Flugzeugen nicht mehr möglich, auf dem im Westen der Stadt gelegenen Flugplatz zu landen. Deshalb musste inmitten des Häusermeeres ein geeignetes Flugfeld geschaffen werden. Ein Platz von der entsprechenden Größe war nicht vorhanden. So wurde in der Nähe des Scheitniger Sternes, eines der verkehrsreichsten Plätze Breslaus, mit dem Bau der Landebahn begonnen. Erst wurden mehrere Straßenviertel von ihren Bewohner geräumt; die Häuser wurden niedergebrannt. Auf diesem Flugplatz landete nie ein Flugzeug. Der Platz fand später als Schwarzmarktgelände Verwendung.
Die Zahl der Menschen, die während der Schlacht um Breslau ums Leben kamen, wird mit geschätzten 200.000 angegeben. Darunter sollen 170.000 Zivilisten, 6.000 deutsche und 13.000 sowjetische Soldaten sein.
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Der Kampf um Breslau wurde „Die Schlacht um Breslau“ genannt und begann am 15. Februar 1945 und endete am 6. Mai mit einer Teilkapitulation.
Allerdings begannen die Aktivitäten der Wehrmacht bereits am 23. Januar 1945, als die Sowjetarmee, genannt Rote Armee, 80 Kilometer südöstlich von Breslau bei Oppeln Brückenköpfe errichtete.
Die deutsche Wehrmacht wollte in der Schlussphase des Krieges eine ausschlaggebende Verteidigungslinie an dem Fluss Oder einrichten.
Breslau wurde zur Festung ernannt, obwohl die Voraussetzungen dafür fehlten. Zu den ungefähr 24.000 Mann, die zur Verteidigung bereit standen, gehörten der Volkssturm, Spezialisten der Rüstungsbetriebe, Wehrfähige aus verschiedenen Organisationen, Fronturlauber und die Waffen-SS. Fünfzehnjährige Hitlerjungen und sechzigjährige Männer wurden zum Volkssturm eingezogen.
Die Wehrmacht verwandelte die Stadt in eine Festung. Sämtliche Oderbrücken wurden mit Dynamit bepackt und so zur Sprengung vorbereitet. An vielen Straßenkreuzungen wurden Panzersperren gebaut. Wie unsinnig diese Bauten waren, lässt sich am besten an dem sog. Rollfeld zeigen. Schon seit langem war es den einfliegenden Flugzeugen nicht mehr möglich, auf dem im Westen der Stadt gelegenen Flugplatz zu landen. Deshalb musste inmitten des Häusermeeres ein geeignetes Flugfeld geschaffen werden. Ein Platz von der entsprechenden Größe war nicht vorhanden. So wurde in der Nähe des Scheitniger Sternes, eines der verkehrsreichsten Plätze Breslaus, mit dem Bau der Landebahn begonnen. Erst wurden mehrere Straßenviertel von ihren Bewohner geräumt; die Häuser wurden niedergebrannt. Auf diesem Flugplatz landete nie ein Flugzeug. Der Platz fand später als Schwarzmarktgelände Verwendung.
Die Zahl der Menschen, die während der Schlacht um Breslau ums Leben kamen, wird mit geschätzten 200.000 angegeben. Darunter sollen 170.000 Zivilisten, 6.000 deutsche und 13.000 sowjetische Soldaten sein.
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