Otto I. (lebte ca. 1128–1184 - laut Wikipedia),
1170 bis 1184 Markgraf von Brandenburg
Textzitat in voller Länge:
.
»Markgraf Otto I. von Brandenburg (ca. 1125–1184)
Markgraf Otto I. ist als der eigentliche institutionelle Begründer der Mark Brandenburg zu betrachten. Während sein Vater, Albrecht der Bär, den Raum rechts der Elbe bis zur Spree durch Erbe und militärische Sicherung erwarb, bestand Ottos entscheidende Leistung darin, diese noch labile Herrschaftsbasis durch systematische Binnenkolonisation, administrative Durchdringung und die Etablierung einer dauerhaften heraldischen Identität in ein stabiles Fürstentum unter der Lehnshoheit des Kaisers zu transformieren.
Dynastischer Kontext und die Erbteilung von 1170
Otto war der älteste Sohn Albrechts des Bären aus dem Geschlecht der Askanier und dessen Gemahlin Sophie von Winzenburg. Nach dem Tod des Vaters im Spätjahr 1170 wurde die askanische Macht durch eine umfassende Erbteilung neu geordnet. Während seine Brüder Gebiete wie Anhalt, Orlamünde oder die westliche Altmark übernahmen, erhielt Otto die Rechtsnachfolge als Markgraf. Sein Herrschaftsbereich war zu diesem Zeitpunkt jedoch räumlich stark begrenzt; er umfasste die östliche Altmark um Stendal, die Prignitz sowie das Havelland und die Zauche. Die effektive askanische Kontrolle endete im Osten faktisch auf der Höhe von Spandau.
Die Ausbildung der Mark
Ein wesentliches Merkmal von Ottos Regierungszeit ist die verfassungsrechtliche Ablösung der Herrschaft aus dem Gefüge der alten, funktionslos gewordenen Nordmark. Während Albrecht der Bär den Titel eines Markgrafen noch primär als kaiserliches Grenzamt führte und sich im Oktober 1157 lediglich als Markgraf „in“ Brandenburg bezeichnete, füllte sein Sohn Otto diesen Titel mit territorialer Substanz. Er schuf die „Mark Brandenburg“ als erbliches Fürstentum und gab ihr mit dem roten Adler auf silbernem Grund ein Staatswappen, das bis heute die Identität des Landes prägt.
Die Gründung des Klosters Lehnin im Jahr 1180 bildete hierbei den administrativen und geistlichen Ankerpunkt; Lehnin wurde zum Zentrum der Landeserschließung im ausgehenden 12. und einsetzenden 13. Jahrhundert. Zugleich wurde das Kloster zur Grablege der Askanier.
Siedlungspolitik und die Kolonisten aus dem Westen
Die ökonomische Stabilisierung des Landes erreichte Otto durch eine forcierte Siedlungspolitik, bei der er gezielt Menschen aus dem Westen des Reiches anwarb. Den Hintergrund bildeten verheerende Naturkatastrophen an der Nordseeküste, insbesondere die Julianenflut von 1164, die weite Landstriche in der Grafschaft Holland und in Flandern verwüstete. Otto nutzte die existenzielle Not der dortigen Bevölkerung und bot durch Werber den Heimgesuchten – in zeitgenössischen Quellen als Hollandrenses und Flamingis bezeichnet – im Havelland und in der Zauche neues Land an. Diese Kolonisten brachten spezialisierte Kenntnisse im Deich- und Wasserbau sowie den schweren Räderpflug und die Dreifelderwirtschaft mit, was ganz erheblich die großflächige Kultivierung der Sumpf- und Bruchlandschaften vorantrieb und die ökonomische Basis für einen dauerhaften Staatsaufbau schuf.
Strategische Konsolidierung und Herrschaftsstil
Ottos wirken zeigte eine konsequente Priorisierung der inneren Stabilität gegenüber kriegerischen oder politischen Ambitionen seiner jüngeren Brüder aber auch gerade seines Vaters. Seine einzige belegbare Expansion führte nach Norden in den Raum der Tollenser, um die Flanke der Mark gegen konkurrierende Einflüsse abzusichern. Bemerkenswert ist seine strategische Zurückhaltung während der Machtkämpfe im Reich, insbesondere in der Phase vor und während der Verbannung Heinrichs des Löwen (1180/81). Anders als sein Vater, der sich in lebenslangen Rivalitäten mit den Welfen regelrecht aufrieb, mied Otto das Risiko einer militärischen Verwicklung in die großen Lehenskonflikte der Zeit. Diese Politik der politischen Passivität sicherte der Mark den für die Besiedlung notwendigen Frieden. Gegenüber der slawischen Bevölkerung setzte er auf rechtliche und administrative Integration, um die innere Befriedung des Grenzraumes langfristig zu sichern. Als Landesherrn ging es ihm um den Erhalt und Mehrung seiner Landeskinder. Menschen waren in einem dünn besiedelten Raum das höchste Gute.
Belegverzeichnis
1. Krabbo, Hermann: Regesten der Markgrafen von Brandenburg aus askanischem Hause. (Maßgebliche Quellensammlung zur chronologischen Verifizierung der Herrschaftsakte und der dynastischen Teilung).
2. Riedel, Adolph Friedrich: Codex Diplomaticus Brandenburgensis. (Zentrale Quellenedition für die Schenkungen an das Kloster Lehnin, die Siedlungsverträge mit den Hollandrenses und die territoriale Begrenzung der Mark).
3. Partenheimer, Lutz: Die Entstehung der Mark Brandenburg (2007). (Detaillierte Analyse der askanischen Erbteilung von 1170 und der institutionellen Formung des Territoriums).
4. Heraldische Forschung: Nachweise zur Einführung des roten Adlers als askanisches Herrschaftssymbol während der Regierungszeit Ottos I.
5. Schich, Winfried: Siedlungsgeschichtliche Untersuchungen zur askanischen Herrschaftsgrenze an der Linie Spandau sowie zum Einfluss der flämischen und hollandischen Siedler auf die Agrarstruktur des 12. Jahrhunderts.«
.
Quelle: https://www.facebook.com/share/r/18cMFEMXnF/
mit freundlicher Genehmigung von 𝔇𝔦𝔢 𝔐𝔞𝔯𝔨 𝔅𝔯𝔞𝔫𝔡𝔢𝔫𝔟𝔲𝔯𝔤
Willkommen in unserem Forum! Möchten Sie an den Diskussionen teilnehmen? Dann senden Sie uns eine E-Mail mit Ihrem gewünschten Nutzernamen an geschichte.wissen@gmail.com. Wir werden Ihren Account einrichten.
Mittelalterliche Ostexpansion - Gründung der Mark Brandenburg
Moderator: Barbarossa
- Barbarossa
- Mitglied
- Beiträge: 15611
- Registriert: 09.07.2008, 16:46
- Wohnort: Mark Brandenburg
Die Diskussion ist eröffnet!
Jedes Forum lebt erst, wenn Viele mitdiskutieren.
Schreib auch du deine Meinung! Nur kurz registrieren und los gehts!
Jedes Forum lebt erst, wenn Viele mitdiskutieren.
Schreib auch du deine Meinung! Nur kurz registrieren und los gehts!
- Barbarossa
- Mitglied
- Beiträge: 15611
- Registriert: 09.07.2008, 16:46
- Wohnort: Mark Brandenburg
Textzitat in voller Länge:
.
»Albrecht der Bär erobert die Brandenburg zurück
Einer der wichtigsten Meilenstein in der Geschichte der Mark Brandenburg.
Am 11. Juni 1157 eroberte der askanische Markgraf Albrecht der Bär die strategisch auf einer Insel in der Havel gelegene Brandenburg blutig zurück und vertrieb seinen Widersacher, den slawischen Fürsten Jacza von Köpenick. Die Quellen legen nahe, dass es eine harte Belagerung gewesen sein muss. Gestützt wird die Annahme durch den Tod eines nahen Verwandten Albrechts. Graf Werner der Jüngere von Veltheim, ein Neffe Albrechts (Sohn seiner Schwestern), fiel während der Kämpfe um die Brandenburg.
Wenig später, in einer am 3. Oktober 1157 in Werben ausgestellten Urkunde, bezeichnete sich Albrecht erstmals selbst als „Marchio in Brandenborch“ – Markgraf in Brandenburg. Dieses Datum gilt traditionell als Beginn der Mark Brandenburg. Dennoch war es kein konstituierender Gründungsakt. Die Mark entwickelte sich erst in den folgenden Jahrzehnten schrittweise durch Herrschaftskonsolidierung, planmäßige Siedlungspolitik und territoriale Ausdehnung.
Die Vorgeschichte: die zunächst friedliche Burgübernahme im Jahr 1150
Das Havelland war Kernland der elbslawischen Heveller (Stodoranen), deren zentrale Burg Brennabor (Brandenburg) auf der heutigen Dominsel lag. Albrecht der Bär hatte seit den 1120er Jahren enge diplomatische und freundschaftliche Beziehungen zum christianisierten Hevellerfürsten Pribislaw-Heinrich aufgebaut. Dieser schenkte Albrechts erstgeborenem Sohn die Zauche als Taufgeschenk und sicherte dem askanischen Haus die Nachfolge im Havelland zu. Als Pribislaw-Heinrich 1150 starb, nutzte seine Witwe Petrissa die kurze Zeit, in der der Tod noch geheim gehalten wurde, um Albrecht umgehend zu benachrichtigen. Albrecht eilte mit bewaffneter Mannschaft herbei, übernahm die Burg ohne Auseinandersetzungen und hinterließ eine gemischte sächsisch-slawische Besatzung. Damit schien die askanische Herrschaft über das Havelland bis zur Höhe Spandau zunächst gesichert.
Jaczas Gegenstoß und die Rückeroberung 1157
Die Situation änderte sich rasch. Jacza von Köpenick, ein slawischer Fürst aus dem benachbarten Sprewanengebiet, der sehr wahrscheinlich mit Pribislaw-Heinrich verwandt war (teilweise als Neffe bezeichnet), sah seine Ansprüche hintergangen. Mit polnischer Unterstützung (durch Truppen der Piastenfürsten) und durch Bestechung von Teilen der Burgbesatzung gelang ihm ein nächtlicher Überraschungsangriff. Er eroberte die Brandenburg und hielt sie für mehrere Jahre.
Albrecht, der zunächst in Reichsangelegenheiten gebunden war, reagierte erst im Jahre 1157. Die Rückeroberung erfolgte nicht widerstandslos. Quellen wie die Pöhlder Annalen berichten von einer „atrox gentilium phalanx“ – einer wilden heidnischen Phalanx – die während der Belagerung kämpfte. Es kam zu schweren Gefechten, in deren Verlauf Albrecht wie bereits erwähnt den Tod seines Neffen Graf Werner von Veltheim beklagen musste. Die blutigen Kämpfe bewiesen, dass Jacza mit Hartnäckigkeit kämpfte und womöglich mit Hilfe von außen rechnete. Am 11. Juni 1157 gelang Albrecht schließlich die Einnahme. Die Brandenburg war wieder in askanischer Hand.
Der weitere Aufbau der Mark
In den folgenden Jahrzehnten trieben Albrecht und vor allem sein Sohn Otto I. die zweite Phase der deutschen Ostsiedlung systematisch voran. Siedler aus Flandern, Holland, dem Rheinland und Sachsen wurden angeworben, um die allgemein dünn besiedelten slawischen Gebiete zu erschließen, Dörfer und Städte zu gründen und die Christianisierung voranzutreiben. Ausgehend vom Havelland dehnte sich die Herrschaft der Askanier allmählich nach Osten aus – ein Prozess, der 1250 bis jenseits der Oder (Neumark) reichte und die Grundlage für das spätere brandenburgisch-preußische Territorium legte.
Wer war Jacza von Köpenick?
Jacza (auch Jaxa oder Jaksa von Köpenick) war ein slawischer Fürst und Burgherr von Copnic (dem heutigen Berlin-Köpenick). Er herrschte über Teile der Sprewanen an Spree, Dahme und Notte. Durch vermutete Verwandtschaft mit Pribislaw-Heinrich beanspruchte er ebenfalls Rechte am Havelland. Nach seiner Vertreibung 1157 wandte er sich Polen zu, wo er als Jaksa von Miechów als bedeutender Magnat der Piasten-Zeit wirkte. Er gründete das Chorherrenstift Miechów, pilgerte ins Heilige Land und prägte eigene Brakteaten mit christlichen Symbolen. Jacza starb im Februar 1176 in Miechów.
Die Schildhornsage
Die Sage vom Schildhorn, die vor allem im 19. Jahrhundert durch Theodor Fontane populär wurde, knüpft an die Ereignisse von 1157 an. Sie erzählt, dass der fliehende Jacza von Albrecht bis zur Havel verfolgt wurde und dort in höchster Not den christlichen Gott anrief. Gerettet, soll er zum Dank seinen Schild an einem Baum auf der Landzunge gehängt haben – daher der Name Schildhorn. Historisch ist die Sage nicht belegt; sie symbolisiert jedoch den mythischen Übergang von slawisch-heidnischer zu deutsch-christlicher Herrschaft und gehört fest zum Gründungsmythos der Mark Brandenburg.
Heute haben wir den Artikel bewusst kürzer gehalten, gleichwohl es viel zu erzählen gäbe. Umso mehr freuen wir uns auf eine angeregte Diskussion.«
.
Quelle: https://m.facebook.com/story.php?story_ ... 4513970213
mit freundlicher Genehmigung von 𝔇𝔦𝔢 𝔐𝔞𝔯𝔨 𝔅𝔯𝔞𝔫𝔡𝔢𝔫𝔟𝔲𝔯𝔤
.
»Albrecht der Bär erobert die Brandenburg zurück
Einer der wichtigsten Meilenstein in der Geschichte der Mark Brandenburg.
Am 11. Juni 1157 eroberte der askanische Markgraf Albrecht der Bär die strategisch auf einer Insel in der Havel gelegene Brandenburg blutig zurück und vertrieb seinen Widersacher, den slawischen Fürsten Jacza von Köpenick. Die Quellen legen nahe, dass es eine harte Belagerung gewesen sein muss. Gestützt wird die Annahme durch den Tod eines nahen Verwandten Albrechts. Graf Werner der Jüngere von Veltheim, ein Neffe Albrechts (Sohn seiner Schwestern), fiel während der Kämpfe um die Brandenburg.
Wenig später, in einer am 3. Oktober 1157 in Werben ausgestellten Urkunde, bezeichnete sich Albrecht erstmals selbst als „Marchio in Brandenborch“ – Markgraf in Brandenburg. Dieses Datum gilt traditionell als Beginn der Mark Brandenburg. Dennoch war es kein konstituierender Gründungsakt. Die Mark entwickelte sich erst in den folgenden Jahrzehnten schrittweise durch Herrschaftskonsolidierung, planmäßige Siedlungspolitik und territoriale Ausdehnung.
Die Vorgeschichte: die zunächst friedliche Burgübernahme im Jahr 1150
Das Havelland war Kernland der elbslawischen Heveller (Stodoranen), deren zentrale Burg Brennabor (Brandenburg) auf der heutigen Dominsel lag. Albrecht der Bär hatte seit den 1120er Jahren enge diplomatische und freundschaftliche Beziehungen zum christianisierten Hevellerfürsten Pribislaw-Heinrich aufgebaut. Dieser schenkte Albrechts erstgeborenem Sohn die Zauche als Taufgeschenk und sicherte dem askanischen Haus die Nachfolge im Havelland zu. Als Pribislaw-Heinrich 1150 starb, nutzte seine Witwe Petrissa die kurze Zeit, in der der Tod noch geheim gehalten wurde, um Albrecht umgehend zu benachrichtigen. Albrecht eilte mit bewaffneter Mannschaft herbei, übernahm die Burg ohne Auseinandersetzungen und hinterließ eine gemischte sächsisch-slawische Besatzung. Damit schien die askanische Herrschaft über das Havelland bis zur Höhe Spandau zunächst gesichert.
Jaczas Gegenstoß und die Rückeroberung 1157
Die Situation änderte sich rasch. Jacza von Köpenick, ein slawischer Fürst aus dem benachbarten Sprewanengebiet, der sehr wahrscheinlich mit Pribislaw-Heinrich verwandt war (teilweise als Neffe bezeichnet), sah seine Ansprüche hintergangen. Mit polnischer Unterstützung (durch Truppen der Piastenfürsten) und durch Bestechung von Teilen der Burgbesatzung gelang ihm ein nächtlicher Überraschungsangriff. Er eroberte die Brandenburg und hielt sie für mehrere Jahre.
Albrecht, der zunächst in Reichsangelegenheiten gebunden war, reagierte erst im Jahre 1157. Die Rückeroberung erfolgte nicht widerstandslos. Quellen wie die Pöhlder Annalen berichten von einer „atrox gentilium phalanx“ – einer wilden heidnischen Phalanx – die während der Belagerung kämpfte. Es kam zu schweren Gefechten, in deren Verlauf Albrecht wie bereits erwähnt den Tod seines Neffen Graf Werner von Veltheim beklagen musste. Die blutigen Kämpfe bewiesen, dass Jacza mit Hartnäckigkeit kämpfte und womöglich mit Hilfe von außen rechnete. Am 11. Juni 1157 gelang Albrecht schließlich die Einnahme. Die Brandenburg war wieder in askanischer Hand.
Der weitere Aufbau der Mark
In den folgenden Jahrzehnten trieben Albrecht und vor allem sein Sohn Otto I. die zweite Phase der deutschen Ostsiedlung systematisch voran. Siedler aus Flandern, Holland, dem Rheinland und Sachsen wurden angeworben, um die allgemein dünn besiedelten slawischen Gebiete zu erschließen, Dörfer und Städte zu gründen und die Christianisierung voranzutreiben. Ausgehend vom Havelland dehnte sich die Herrschaft der Askanier allmählich nach Osten aus – ein Prozess, der 1250 bis jenseits der Oder (Neumark) reichte und die Grundlage für das spätere brandenburgisch-preußische Territorium legte.
Wer war Jacza von Köpenick?
Jacza (auch Jaxa oder Jaksa von Köpenick) war ein slawischer Fürst und Burgherr von Copnic (dem heutigen Berlin-Köpenick). Er herrschte über Teile der Sprewanen an Spree, Dahme und Notte. Durch vermutete Verwandtschaft mit Pribislaw-Heinrich beanspruchte er ebenfalls Rechte am Havelland. Nach seiner Vertreibung 1157 wandte er sich Polen zu, wo er als Jaksa von Miechów als bedeutender Magnat der Piasten-Zeit wirkte. Er gründete das Chorherrenstift Miechów, pilgerte ins Heilige Land und prägte eigene Brakteaten mit christlichen Symbolen. Jacza starb im Februar 1176 in Miechów.
Die Schildhornsage
Die Sage vom Schildhorn, die vor allem im 19. Jahrhundert durch Theodor Fontane populär wurde, knüpft an die Ereignisse von 1157 an. Sie erzählt, dass der fliehende Jacza von Albrecht bis zur Havel verfolgt wurde und dort in höchster Not den christlichen Gott anrief. Gerettet, soll er zum Dank seinen Schild an einem Baum auf der Landzunge gehängt haben – daher der Name Schildhorn. Historisch ist die Sage nicht belegt; sie symbolisiert jedoch den mythischen Übergang von slawisch-heidnischer zu deutsch-christlicher Herrschaft und gehört fest zum Gründungsmythos der Mark Brandenburg.
Heute haben wir den Artikel bewusst kürzer gehalten, gleichwohl es viel zu erzählen gäbe. Umso mehr freuen wir uns auf eine angeregte Diskussion.«
.
Quelle: https://m.facebook.com/story.php?story_ ... 4513970213
mit freundlicher Genehmigung von 𝔇𝔦𝔢 𝔐𝔞𝔯𝔨 𝔅𝔯𝔞𝔫𝔡𝔢𝔫𝔟𝔲𝔯𝔤
Die Diskussion ist eröffnet!
Jedes Forum lebt erst, wenn Viele mitdiskutieren.
Schreib auch du deine Meinung! Nur kurz registrieren und los gehts!
Jedes Forum lebt erst, wenn Viele mitdiskutieren.
Schreib auch du deine Meinung! Nur kurz registrieren und los gehts!
-
- Vergleichbare Themen
- Antworten
- Zugriffe
- Letzter Beitrag
-
- 0 Antworten
- 8128 Zugriffe
-
Letzter Beitrag von Barbarossa
-
- 1 Antworten
- 12303 Zugriffe
-
Letzter Beitrag von Ruaidhri
-
- 4 Antworten
- 4629 Zugriffe
-
Letzter Beitrag von Barbarossa
-
- 3 Antworten
- 6508 Zugriffe
-
Letzter Beitrag von Barbarossa
-
- 0 Antworten
- 3396 Zugriffe
-
Letzter Beitrag von Barbarossa
