Willkommen in unserem Forum! Möchten Sie an den Diskussionen teilnehmen? Dann senden Sie uns eine E-Mail mit Ihrem gewünschten Nutzernamen an geschichte.wissen@gmail.com. Wir werden Ihren Account einrichten.

Warum ist der Osten so unzufrieden?

Grundgesetz, Gesetzesfragen, Wahlen, bundespolitische Ereignisse, Polizei

Moderator: Barbarossa

Benutzeravatar
Balduin
Administrator
Beiträge: 4096
Registriert: 08.07.2008, 19:33
Kontaktdaten:

Eine provokante Frage, ich weiß. Aber eine berechtigte: Die „neuen“ Bundesländer haben in den letzten 30 Jahren ganz erheblich von der Wiedervereinigung profitiert. Die Infrastruktur, an der in der Zeit der DDR Raubbau von den Sowjets betrieben wurde, wurde umfänglich ertüchtigt. Das Wohlstandsniveau ist allgemein gestiegen. Dennoch peilt die AfD die 40 %-Marke an. Eine Partei, die offen mit Russland sympathisiert. Dem Staat, der den Osten über Jahrzehnte hinweg geschunden hat. So ganz verstehe ich es nach wie vor nicht…
Herzlich Willkommen auf Geschichte-Wissen - Registrieren - Hilfe & Anleitungen - Mitgliedervorstellung

He has called on the best that was in us. There was no such thing as half-trying. Whether it was running a race or catching a football, competing in school—we were to try. And we were to try harder than anyone else. We might not be the best, and none of us were, but we were to make the effort to be the best. "After you have done the best you can", he used to say, "the hell with it". Robert F. Kennedy - Tribute to his father
repo
Mitglied
Beiträge: 225
Registriert: 27.03.2025, 07:27

Balduin hat geschrieben: 14.08.2026, 08:47 Eine provokante Frage, ich weiß. Aber eine berechtigte: Die „neuen“ Bundesländer haben in den letzten 30 Jahren ganz erheblich von der Wiedervereinigung profitiert. Die Infrastruktur, an der in der Zeit der DDR Raubbau von den Sowjets betrieben wurde, wurde umfänglich ertüchtigt. Das Wohlstandsniveau ist allgemein gestiegen. Dennoch peilt die AfD die 40 %-Marke an. Eine Partei, die offen mit Russland sympathisiert. Dem Staat, der den Osten über Jahrzehnte hinweg geschunden hat. So ganz verstehe ich es nach wie vor nicht…
Ich war Anfang August 2026 eine Woche in Mecklenburg-Vorpommern - habe also richtig frische Eindrücke.

Autobahnen, Schlösser und Baudenkmäler - alles vom Feinsten! :D
Landstraßen - fürchterlich!
In den Städten - auf 4 Gebäude die ordentlich und im Schuss sind - eine Ruine! Aber eine völlige!
Nehme ich nun einen Taschenrechner und rechne auf das Jahr 1945 36 Jahre drauf, kommt 1981 raus.
Freundinnen und Freunde, so sah es aber in den "Alten" Bundesländern maximum 1961 aus! Und genau umgekehrt, da waren ein paar Autobahnabschnitte und etliche Schlösser und andere öffentliche Bauten noch Ruinen, aber nichts wo die Menschen wohnten und lebten.

Ich habe mich im Freilichtmuseum in Schwerin lange mit einem der dortigen Ehrenamtlichen unterhalten, das Problem in Meckpom ist wohl tatsächlich die geringe Bevölkerungsdichte - die würden dort durchaus neue Industrie-Ansiedlungen bekommen, "dort arbeiten, wo andere Urlaub machen"
nur würden die halt auch Leute brauchen, die da arbeiten würden, aber die gibt es halt nicht!

maW mindestens in Meckpom kein Problem der Politik,
die hat "Autobahnen, Schlösser" ihre Hausaufgaben gemacht.
Die Probleme die es dort gibt, müssen vor Ort gelöst werden, da helfen keine Rechts- und keine Linksradikalen!
Mehr Geld aus der Bundeskasse können die auch nicht abfingern.
Antworten
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Zurück zu „Innenpolitik“